Hier gehts zurück zur Startseite / Rechenschwächeinstitut-Volxheim GdbR, Kreuznacherstr.22-24, D-55546 Volxheim, Email

Vortrag mit Diskussion (2 Stunden) vom 11.3.2011 in Bad Kreuznach:

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Ankündigungsflyer zur Veranstaltung des Rechenschwächeinstitut-Volxheim
und des Evangelischen Schulreferats am 11.3.2011 in Bad Kreuznach:

Die Autorin und Grundschullehrerin Sabine Czerny fragt:

"Wer ist schuld an der aktuellen Schulmisere? Sie ist überzeugt: Es sind nicht die ehrgeizigen Eltern und auch nicht die Lehrer, die sich zwischen Bildungs- und Sortierauftrag komplett aufreiben. Und schon gar nicht die Schüler. Die Schuld liegt eindeutig bei unserem Schulsystem. Einem System, das sich bürokratisch über das Wohl der Kinder stellt. In ihrem ersten Buch "Was wir unseren Kindern in der Schule antun … und wie wir das ändern können" gewährt Sabine Czerny einen schonungslosen Einblick in den Schulalltag einer Grundschullehrerin: Sie führt vor Augen, wie unsere Schulen Bildungsversager produzieren und sie zeigt konkret auf, wie es anders geht." (Verlagstext) - Link zur Verlagsinfoseite mit 42 Seiten Leseprobe

Sabine Czerny weiß wovon sie schreibt und spricht. Sie ist in der Lage im Detail zu erklären, wie das Notensystem funktioniert und wie dieses System sich auf das Lernen und den Lernerfolg der Schüler auswirkt.

Die Notengebung, der dauernde Zwang zur Konkurrenz und dass Kinder sich mit Teil- und Halbwissen, ständig gestresst und überfordert, durch die Schule quälen müssen, statt in einem sachlich vernünftigem Zusammenhang lernen zu können - das sind die Themen des Buches. Lernprobleme werden von der Schule als Defizite der Schüler aufgefasst, nicht als Wirkungen unseres Schulsystems, die hinter all den Schwierigkeiten stecken. Sabine Czerny erklärt wie das funktioniert und was dabei an Schaden für die Kinder herauskommt. Im Rahmen eines als Auslese eingerichteten Unterrichtssystems findet auch Förderunterricht statt: Die "auffälligen" Kinder sollen instand gesetzt werden, in diesen normalen Unterricht wieder einzusteigen. Die Schüler werden dafür mit überfordernden Übungen drangsaliert, weil Leistungsdruck und Konkurrenz nun mal die zweckmäßige Grundlage für Schülervergleiche darstellen.

Diese Widersprüche des Schulsystems so gut es geht aufzufangen bzw. abzuwehren, ist Teil der täglichen Arbeit des Rechenschwächeinstituts. Mit der Benennung und Erläuterung solcher Widersprüche in der Schule beginnt fast jede Lehrerberatung beim Neubeginn einer Rechenschwächetherapie. Die Zusammenarbeit mit den Schulen soll idealerweise Voraussetzungen herstellen, um außerhalb von Leistungsdruck und Bewertung in Mathematik überhaupt einmal ein Verständnis bei den betroffenen Kindern aufzubauen.

Das Interesse der Veranstalter ist es, durch die Diskussion der Fragen, die Frau Czerny aufwirft und beantwortet, bessere Bedingungen für verständiges Lernen durchsetzen zu können. Nur LehrerInnen, Eltern und Schüler selbst sind in der Lage einen Druck gegen die Behinderung und Verhinderung von Lernen durch Notensystem und Konkurrenz aufzubauen.

 



außerdem:

Interview mit Sabine Czerny im ZDF-Mittagsmagazin am 17.6.2011


Für Eltern, die ihr Kind zu einer förderdiagnostischen Untersuchung (Rechenschwächediagnostik) anmelden wollen, verweisen wir auf unsere Telefonsprechstunde (06703-961000) von Montag bis Donnerstag zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr. Wenn Sie auf unseren Anrufbeantworter (06703-961000) sprechen, geben sie bitte Ihre Telefonnummer für einen Rückruf an, falls gewünscht. In der Telefonsprechstunde beantworten wir auch gerne alle Ihre Fragen zu diesem Infoblatt!



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